Sicher ist es eine Frage des Geschmackes, wieviele Farben auf der Website eingesetzt werden und mancher Webdesigner liebt es auch bunt, was optimal aufeinander abgestimmt und zum Thema der Website passend, auch gut aussehen kann. Wie überall im Leben, bestätigen auch im Webdesign die Ausnahmen die Regel. Bei der Farbwahl für das Webdesign der meisten Websites ist weniger aber meist mehr. Zwei zusammen passende Hauptfarben für Schrift und Hintergrund sollten das farbliche Grundgerüst der Website bilden. Dazu kann mit helleren oder dunkleren Farbtönen der beiden Grundfarben experimentiert, werden um beispielsweise Navigationselemente wie Button oder Textfelder hervorzuheben – mehr aber nicht! Welche Auswrikungen das beim Marketing im Internet hat, werden Sie im Folgenden lesen.
Die Herausforderung von gutem Webdesign fängt schon bei Kleinigkeiten an – meistens sogar noch viel früher als beim Webdesign. Die Problematik: Farben werden in gedruckter Form von jedem gleich wahrgenommen. Im Internet allerdings sind viele Faktoren dafür zuständig, wie eine Farbe zusammengestellt wird – sogar das zugrunde liegende Farbmodell ist ganz anders aufgebaut wie im Printbereich. Leider versuchen sich viele ehemalige Print-Agenturen mit Webdesign und wundern sich, wenn es plötzlich vom Kunden heißt: “…unsere CI-Farben werden ja gar nicht richtig im Internet dargestellt.” Klar, denn oft wurde schon beim Logo-Design nicht auf die heutigen Anforderungen geachtet – im Internet gibt es leider oder zum Glück “nur” 216 Farben, die auf allen Rechnern und allen Betriebssystemen sauber dargestellt werden.