Danke Deutschland: Teil 015: Das Land bietet Kindern viele pädagogische Angebote

Nicht ohne Grund gibt es das Wort „Kindergarden“ als deutsches Lehnwort auch im Englischen. Gegründet wurde der Kindergarten von einem deutschen Pädagogen. Friedrich Wilhelm August Fröbel legte die Grundlage dafür. Und um die pädagogisch wertvolle Unterstützung von Kindern kümmert man sich in Deutschland bis heute. Das Land bietet Kindern nicht nur im Fernsehen eigene Programme zur Unterhaltung. Auch viele Angebote zur Unterstützung der kindlichen Entwicklung und Klärung neugieriger Fragen werden organisiert.

Von den Städten über die Vereine bis zu Kindergärten und Schulen gibt es dabei die unterschiedlichsten Angebote für Kinder. Auch Sportangebote finden sich darunter. Mit dem Sport wird für Bewegung gesorgt. Aber auch neue Freundschaften lassen sich über die Veranstaltungen und Institutionen schnell knüpfen. Im Kindergarten werden die Kinder auf die Schule vorbereitet und von pädagogischen Fachkräften unterstützt. Der Kindergarten ermöglicht es zudem den Eltern, ihrer Arbeitstätigkeit wieder schneller nachzugehen. Übrigens gibt es bei rechtzeitiger Anmeldung in Deutschland sogar Rechtsansprüche auf die Aufnahme im Kindergarten. Dies bedeutet: Wenn der Kindergarten Kapazitäten hat, darf er die Kinder nicht abweisen. Die Gesetzgebung des Landes hat mit dieser Rechtssprechung in den letzten Jahren die Kinderfreundlichkeit des Landes noch weiter unterstrichen. Aber nicht nur in den Institutionen gibt es eine gute Unterstützung für Kinder.

Auch die meisten Deutschen sind aufgeschlossen und offen für Unterhaltungen mit Kindern. Zudem kümmern sich viele Vereine mit einer wertvollen Jugendarbeit um die Belange der Kinder. Musisch und auch künstlerisch werden diese in Deutschland bestens unterstützt. Die hier erlernten Fähigkeiten, wie etwa das Spielen eines Instruments, können einen Menschen über sein ganzes Leben hinweg glücklich machen.

Der kulturelle Aufbruch ab 1968 hat dazu geführt, dass Menschen sich über Grenzen der Familie hinweg lockerer begegnen und Kinder ernst nehmen. Auch die persönlichen Rechte von Kindern wurden gestärkt. Das Schlagen eines Kindes ist in Deutschland eine Straftat. So soll verhindert werden, dass Eltern Gewalt ausüben. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Nutzung von Ohrfeigen und anderen Gewalterscheinungen gegenüber Kindern in den letzten Jahrzehnten immer weiter zurückgegangen. Es hat sich ein Bewusstsein unter Deutschen verbreitet, dass Kinder damit nachhaltig geschädigt werden können. Jedes einzelne Kind, das weniger geschlagen wird, ist ein wichtiger Schritt nach vorn.

Der Gesetzgeber hat dafür klare Schranken gesetzt. Es ist gut, dass es auch in Bezug auf Kinderrechte eine klare Position in Deutschland gibt. Deutschland setzt zudem das Recht auf Schulbesuch mit einer gesetzlichen Schulpflicht um. Eine Erziehung durch die Eltern im eigenen Haus ist damit nicht erlaubt. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass Kinder auch eine umfassende Perspektive auf die Welt erhalten. Manche Eltern, die ihr Kind stark religiös erziehen möchten oder ihm Aufklärungsunterricht vorenthalten, werten dies als Nachteil des Landes. Deutschland verbietet ihnen „Homeschooling“, also die Beschulung im Eigenheim nach eigenem Ermessen.

Wenn man jedoch möchte, dass alle Kinder auch etwas über Evolution lernen und zum richtigen Zeitpunkt sinnvoll aufgeklärt werden, ist die gesetzliche Schulpflicht eine wichtige Errungenschaft. Deutschland setzt sie konsequent durch. Diese konsequente Durchsetzung geschieht zum Wohle der Kinder und das ist gut so.