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Digitale Disruption und Transformation in der Autoteilebranche: Teil 09: Definieren Sie Kundenwünsche neu

Die Autoteile und Ersatzteile Branche ist sehr vielseitig. Wenn Sie mit ihrem Unternehmen aus der Masse herausstechen möchten, dann sollten Sie sich der Herausforderung der digitalen Transformation stellen. Hierfür ist es wichtig, dass Sie zuerst den Istzustand ihres Unternehmens ausreichend analysieren. Für ein Unternehmen kann es sehr hilfreich sein, IT Bereiche zusammenzuführen oder Experten an einen Tisch zu setzen, um für das eigene Unternehmen das Ausmaß der Veränderung abzuschätzen. Jedes Unternehmen muss sich ganz individuell einen zeitlichen Ablauf abstecken. Sehen Sie die digitale Disruption nicht nur als große Herausforderung, sondern vielmehr als eine Weiterentwicklung des Unternehmens.

Da Ihre Branche nicht wie bei den Versicherungen am besten gestern schon die Transformation durchgeführt haben muss, sondern Sie ein längeres Zeitpolster haben, sollten Sie bei ihren Überlegungen nichts überstürzen. Sie haben ausreichend Zeit, um die digitale Umwandlung Ihres Betriebes zu planen und zu organisieren. Viele Bereiche wie zum Beispiel Einzelhandel, Medien, Bank und Telekommunikation müssen bereits mit ihren Planungen viel weiter voran gekommen sein. Diese Bereiche wurden aber bereits vor Jahren auf die Wichtigkeit der Umstrukturierung hingewiesen und hatten dementsprechend einen längeren Vorlauf. Zu den weiteren wichtigsten Bereichen gehört auch die Immobilien- Beratungs- und Bankensystem. Startup Unternehmen konnten ihre Vorteile während dieses Zeitwandels gut ausspielen. Sie hatten meistens nicht so große Änderungen vorzunehmen, wie die alteingesessenen Unternehmen der Branche.

Gute Beispiele für erfolgreiche Startup Unternehmen sind edX aus dem Bildungswesen, sharecare aus dem Versicherungsbereich und Kreditech aus dem Bankenwesen. Besonders eindrucksvoll ist die Durchsetzungskraft und Leistungsfähigkeit der jungen Unternehmen. Aber auch ihr Know How und die Einsetzbarkeit der neuesten Technoligen gehen als gutes Beispiel voran, wie umfangreich eine Kundenbetreuung sein kann. Im Gegenzug stellt man sich die Frage in welcher Art und Weise sich traditionelle Firmen auf dem Markt halten können.

Innerhalb der nächsten Jahre ist stark damit zu rechnen, dass es auch in der Beratungsbranche zu erheblichen Umbrüchen durch die Digitalisierung kommen wird. Dementsprechend sollte sich nicht nur die Werkstattausrüstung sondern auch die Beratungsbranche langsam startklar machen.

Anfangs ist es wichtig, für das eigene Unternehmen genau zu recherchieren, welche Möglichkeiten für die digitale Transformation genutzt werden können. Jedes Unternehmen benötigt ein ganz eigenes System. Was bei dem einen Unternehmen gut funktioniert, muss bei dem anderen Unternehmen nicht genauso optimal sein. Suchen Sie sich am besten einen festen Partner, mit dem Sie die digitale Disruption durchführen. Dadurch haben Sie eine bessere Chance sich auf dem Markt zu halten und ganz neu zu erfinden. Nachfolgende Ansätze können den Vorständen branchenübergreifend eine große Hilfe sein. Beachten Sie bei der Umsetzung der Digitalisierung einige Phasen und den genauen Ist-Stand ihres Unternehmens:

– Aktuelle Stand des Unternehmens feststellen
– Welche Herausforderung stellt die Transformation an das Unternehmen?
– Eine gute Basis für die digitale Transformation schaffen
– Sicherstellung eines konstanten Wandels

Für jedes Unternehmen, egal aus welcher Branche, breiten sich vor dem Wandel einige Zweifel und Bauchschmerzen bei der Belegschaft aus. Sind einige Arbeitsplätze durch die Digitalisierung in Gefahr? Natürlich wird durch die digitale Disruption einiges an Arbeit im Betrieb eingespart und es könnte dadurch zu einem Wegfall von bestimmten Arbeitsplätzen kommen. Die Mitarbeiter können aber sicherlich anderweitig eingesetzt werden. Außerdem bedeutet der Wandel für viele Arbeitnehmer auch einen großen Vorteil. Viele Daten der Kunden stehen zur Verfügung, die dafür genutzt werden können, um individuelle Angebote zu verschicken. Gleichzeitig ist die Abwicklung der Verträge häufig einfacher, wenn man sich ein besseres Bild über den Kunden machen kann. Die erfassten Mehrdaten die durch eine Digitalisierung dem Unternehmen zugespielt werden, stehen natürlich unter dem gleichen Datenschutz, wie alle anderen Daten vorab auch. Dritte dürfen keinen Zugang hierauf haben.

In der Planungsphase ist es sinnvoll, dass alle Maßnahmen für eine digitale Transformation schriftlich fixiert werden. Hierbei muss bedacht werden, dass sich auch in Zukunft der Markt und die Technologie weiterentwickeln werden. Welche Bereiche sind von der Digitalisierung der Werkstattausrüstung Branche betroffen und wie weit wurden in der Vergangenheit vielleicht schon einige Änderungen vorgenommen. Die ersten Punkte der Planungsphase sollten immer beinhalten, in welcher Form das Unternehmen in Zukunft auftreten möchte. Das Überleben des Ersatzteile und Autoteile Unternehmens sollte auf jeden Fall gesichert werden. Bei der Planung sollte auch beachtet werden, dass während der Umsetzung das tägliche Tagesgeschäft nicht gestört werden darf. Die Einnahmen müssen auch während des Umbaus weiter fließen. Die letzten Punkte auf der Planungsliste sollten Punkte beinhalten, um den nachhalten Wert des Unternehmens festzulegen. Oftmals werden Zyklen der Technologien immer kürzer.

Für ein Unternehmen der Werkstattausrüstung kann eine Zeitspanne zwischen zwei bis drei Jahre für die Transformation eingeplant werden. Andere Branchen, die die Umwandlung schneller durchführen mussten, sind vor allem im Mediensektor und Einzelhandel zu finden. Diese Bereiche hatten im Vorfeld bereits ausreichend Zeit, um sich auf die digitale Disruption vorzubereiten. Ein wesentlicher Faktor für den positiven Verlauf der Digitalisierung sind die Mitarbeiter. Sie müssen die neue Unternehmensstruktur akzeptieren und umsetzen können. Nur wenn alle Mitarbeiter und die Chefetage an einem Strang ziehen, hat das Unternehmen in Zukunft eine gute Chance, viele neue Kunden zu gewinnen. Die Vorstände und Geschäftsführer müssen sich aber auch einig darüber sein, in welcher Form sich die Struktur des Unternehmens verwandeln soll. Der Kulturwandel kann nur durch die Spitze des Unternehmens angestoßen werden. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass sich das Unternehmen einen sogenannten Digital Leader mit ins Boot holt.

Die Aufgabe eines klassischen Digital Leaders besteht darin, das Projekt zu leiten und die wichtigen Änderungen in der Unternehmensstruktur durchzuführen. In der Regel wird hierfür eine Person gewählt, die über das Know How, die Erfahrung und Durchsetzungskraft verfügt, die Digitalisierung bis zum festgelegten Datum umzusetzen. Diese Position im Unternehmen muss jederzeit in der Lage sein, die Mitarbeiter zu leiten, die Geschäftsführung über alle Schritte zu informieren und für alle als eine Art Mentor zur Verfügung zu stehen. Für diese Position ist es sehr wichtig, dass alle Veränderungen wie besprochen durchgeführt werden. Er muss die Ziele, Prozesse und Strukturen des Unternehmens genau kennen. Zusätzlich muss er sehr einflussreich sein und über ein gewisses Charisma verfügen. Nur so ist es möglich, dass die digitale Disruption unternehmensweit manifestiert und in Zukunft bei Bedarf weiter ausgebaut werden kann.

Bis jetzt liegen bereits zahlreiche Studien darüber vor, wie andere Unternehmen ihre Transformation in Angriff genommen haben und welche Vorteile sich daraus ergeben Rund 74{2aaf9bead1d0baf9b381b78aa6f3aa5edb8a3c7844ccecacbfabeea8375580b3} aller befragten Vorstände von Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen haben bereits eine Strategie, wie sie die Digitalisierung umsetzen möchten. Die Studien zeigen aber auch, dass nur 15{2aaf9bead1d0baf9b381b78aa6f3aa5edb8a3c7844ccecacbfabeea8375580b3} der Befragten der Meinung sind, dass sie diese Strategie auch tatsächlich in die Tat umsetzen können. Aus diesem Grund ist die Position des Digital Leaders so wichtig. Wenn sich ein Unternehmen ein Ziel gesetzt hat, dann ist es seine Aufgabe, dieses Ziel zu erreichen. In großen Firmen, in denen es bisher sehr gut gelaufen ist, kann ein CEO Partner diese Aufgabe übernehmen. Oftmals ist er seit vielen Jahren mit wichtigen Aufgaben des Unternehmens betraut.

Daher kennt er die alte Unternehmensstruktur genau und kann viele Anhaltspunkte liefern, wo in Zukunft die Digitalisierung für das Unternehmen Vorteile bietet. Auch ein CEO muss einen guten Einfluss auf die Mitarbeiter haben. Er muss in der Lage sein, alle besprochenen Veränderungen intern umzusetzen. Je nach Unternehmensform kann ein CEO mit einem Digital Leader kooperieren. Somit kann ein großes Unternehmen sicherstellen, dass diese Kombination in der Lage ist, die digitale Transformation so schnell wie möglich und ohne Störung des täglichen Geschäftes durchzuführen.

Ob ein CEO, Digital Leader oder nur die IT Abteilung mit der wichtigen Aufgabe betraut wird, hängt von der Größe und bisherigen Unternehmensstruktur ab. Viele Unternehmen möchten natürlich die Kosten für die Veränderung so niedrig wie möglich halten und verzichten daher auf ein derart kompetentes Team. Dabei ist ein CEO sowie ein Digital Leader optimal dafür geeignet, um die Vision eines Unternehmens in die Wirklichkeit zu steuern. Umso professioneller ein Unternehmen nach der Verwandlung ist, umso besser wird es bei den Kunden ankommen. Eine gut durchdachte Unternehmensstruktur in Verbindung mit einem optimalen Kundenservice wird sich auf dem Markt mit Sicherheit behaupten können und einige Konkurrenten hinter sich lassen. Für alle Mitarbeiter eines Unternehmens ist es während der Planungs- und Ausführungsphase wichtig, regelmäßig über bevorstehende Änderungen informiert zu werden. Somit können sie sich besser auf die Veränderung einstellen und sich rechtzeitig darauf vorbereiten. Schließlich müssen die Mitarbeiter im Nachhinein mit dem neuen System des Unternehmens klarkommen. Eine reine Mitarbeiterschulung hilft hier nicht weiter. Vielmehr muss das Unternehmen den Mitarbeitern vermitteln, wie wichtig und nützlich die Veränderung ist und welche Vorteile sie jedem einzelnen bietet.

Eine wichtige Voraussetzung, als Digital Leader im eigenen Unternehmen eingesetzt zu werden, ist je nach Branche sehr unterschiedlich. Für die Ersatzteil und Autoteile Branche ist es sicherlich nützlich, wenn dieser Mitarbeiter auch aus dieser Branche kommt. Nur so kann er sich in die Abläufe des Unternehmens besser hineindenken und Verbesserungsvorschläge liefern. Im produkgetriebenen- oder Marketingzweig sowie im Einzelhandel wird häufig ein CMO als Ansprechpartner gewählt. Für eine systemgetriebene oder technologielastige Branche dagegen wie die Medien ist ein CTO oder CIO am besten geeignet. In der Regel ist die oberste Führungsriege mit den alltäglichen Geschäft gut ausgelastet. Aus diesem Grund können diese Mitarbeiter die Digitalisierung des Unternehmens mit Sicherheit gut unterstützen und zuarbeiten, aber sie können nicht die komplette Umsetzung zusätzlich zu ihrer Arbeit leisten. Eine digitale Disruption sollte arbeitstechnisch nicht unterschätzt werden.

Anfangs ist eine umfangreiche Recherchearbeit notwendig, die viel Zeit in Anspruch nimmt. Gleichzeitig kann es in jeder Firma passieren, dass ein CDO (Chief Digital Officer) von außen geholt werden muss. Dieser muss erst einige Zeit firmentechnisch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Ein CDO ist ein nützlicher Helfer, wenn es darum geht, digitale Lösungen für das Unternehmen zu suchen. Es sollte hierbei immer darauf geachtet werden, dass eine klare Trennung seiner Funktion ohne Überlappung auf den Bereich der Verantwortlichkeit hergestellt wird. Das bedeutet, dass ein Dritter, wie in diesem Fall ein CDO nicht die komplette Verantwortung für die Digitalisierung übernehmen kann. Diese Verantwortung obliegt immer noch der Geschäftsführung oder zumindest der oberen Führungsriege. Anfangs ist es daher unvermeidlich, dass der CDO stark mit der Geschäftsführung zusammenarbeitet, um alle Produkte, Dienstleistungen, Kanäle und Kundenerlebnisse zu analysieren.