Digitale Disruption und Transformation in der Caravaning- und Reisemobilbranche: Teil 05: Die Phasen bei der Umsetzung der Transformation

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Bei der Umsetzung der Transformation müssen vier Phasen beachtet werden:

Phase 1: Feststellung über den aktuellen Stand des Unternehmens
Phase 2: Erkennen, welche Herausforderung die Digitalisierung beinhaltet
Phase 3: Voraussetzung für die Organisation der digitalen Transformation schaffen
Phase 4: Sicherstellung des konstanten Wandels und der Innovation des Unternehmens

Eine Digitalisierung ist für jedes Unternehmen ähnlich wie das Erklimmen eines großen Berges. Die Umsetzung kann nicht innerhalb weniger Tage erfolgen, sondern bedarf einer professionellen Planung. Schließlich sorgt die digitale Transformation für eine erhebliche Veränderung der Unternehmensstruktur. In der Planungsphase müssen die Maßnahmen für die Transformation genau definiert werden. Sie müssen sich durch den ständigen Wandel ins Unternehmen etablieren lassen. Während die ersten Punkte der Planung das Überleben des Unternehmens sicherstellen sollen, sind die letzten Punkte dafür wichtig, um auch den nachhaltigen Wert in Zukunft generieren zu können. Aufgrund der Tatsache, dass die Zyklen der Technologien immer kürzer werden, sollte ein Caravan-Fachhändler eine Zeitspanne zwischen zwei bis fünf Jahren für die digitale Disruption einplanen. Branchen, bei denen der Wandel schneller durchgeführt werden muss, sind eher im Mediensektor oder im Einzelhandel zu finden. Diese Bereiche hatten bereits zwischen fünf und zehn Jahre Zeit, die Struktur ihres Unternehmens umzustellen.

Die Mitarbeiter sind in allen vier Phasen ein wesentlicher Faktor für die Umsetzung der Disruption. Für eine Transformation müssen sich die Vorstände und Geschäftsführer eines Unternehmens bewusst sein, dass sich die Unternehmenskultur vom Grunde auf verändern muss. Nur die Spitze des Unternehmens ist in der Lage, den Kulturwandel des Unternehmens anzustoßen. Zusätzlich ist es wichtig, dass sie sich einen Digital Leader suchen, der das Projekt anführt und die wichtigen Strukturänderungen durchführt. Diese Position kann nur von Menschen besetzt werden, die in der Lage sind, Mitarbeiter zu führen Wissen weiterzugeben und zu einer Art Mentor heranzuwachsen. Dafür ist es wichtig, dass der Digital Leader Veränderungen im Unternehmen nachhaltig bewirken kann, in dem er traditionelle Prozesse und Strukturen des Unternehmens kennt und respektieren. Anderseits ist es wichtig, dass er einen notwendigen Einfluss, ein gewisses Charisma und das benötigte Know How haben, um die Prozesse unternehmensweit zu manifestieren.

Wenn Sie sich einige Statistiken über die digitale Disruption etwas genauer ansehen, dann werden Sie feststellen, dass rund 74% der weltweit befragten Vorstände von Unternehmen bereits eine Digitalstrategie haben, aber sich nur 15% tatsächlich in der Lage sehen, die Strategie auch wirklich umsetzen zu können. Wer ist am besten als Digital Leaders geeignet, damit die Strategie nicht nur auf dem Papier bleibt, sondern tatsächlich umgesetzt wird? In einer großen Firma, in der alles perfekt läuft, würde der CEO dieser Aufgabe gewachsen sein. Er leitet meist seit vielen Jahren das Unternehmen und kennt alle Produkte, Prozesse und Organisationsstrukturen. Zusätzlich bietet er den erforderlichen Einfluss, um im gesamten Unternehmen Veränderungen durchzusetzen. Oftmals ist es aber auch notwendig, dass der CEO eine Unterstützung durch einen Digital Leader benötigt. Er übernimmt die Aufgabe, die Vision der digitalen Zukunft eines Unternehmens zu entwickeln, den zuständigen Mitarbeitern eine klare Richtung vorzugeben und sie aktiv in den Prozess der Transformation einzubeziehen.

Die Voraussetzung, als Digital Leader bei der digitalen Transformation eingesetzt zu werden sind je nach Branche sehr unterschiedlich. Im Einzelhandel, in marketing- und produktgetriebenen Wirtschaftszweigen kann der CMO der richtige Ansprechpartner sein. Für eine technologie- und systemgetriebene Branche wie die Medien und der IKT ist der CTO oder CIO am besten für die Digitalisierung des Unternehmens geeignet. Viele etablierte Mitglieder des Vorstands sind in der Regel mit dem Tagesgeschäft voll ausgelastet. Sie sind zeitlich nicht in der Lage, eine Vision und Strategie für die digitale Transformationin die Wege zu leiten. Je nach Unternehmen kann es passieren, dass ein Chief Digital Officer (CDO) erforderlich ist. Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn es darum geht, digitale Ressourcen oder Lösungen zu schaffen. Gleichzeitig ist es wichtig, dass eine strikte und klare Trennung der Funktionen ganz ohne Überlappung im Bereich der Verantwortlichkeit geschaffen wird. Zusätzlich ist es wichtig, dass Produkte, alle Kanäle und Kundenerlebnisse analysiert werden.

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Autor: Sanjay Sauldie

Sanjay Sauldie, geboren in Indien, aufgewachsen in Deutschland, studierte Mathematik und Informatik an der Universität zu Köln und machte seinen Master of Sciences (M.Sc.) an der Universität von Salford (Manchester, UK) über digitale Disruption und digitale Transformation (2017) und wurde bei EMERITUS (Singapur) in der MIT-Methode des Design Thinking (2018) geschult. Er ist Direktor des European Internet Marketing Institute EIMIA. Er wurde vom internationalen Weltverband der Webmaster in Los Angeles / USA mit dem Internet-Oscar „Golden Web Award“ und zweimal mit dem „Innovationspreis der Initiative Mittelstand“ ausgezeichnet und ist einer der gefragtesten europäischen Experten für Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft. In seinen Vorlesungen und Seminaren zündet er ein Feuerwerk von Impulsen aus der Praxis für die Praxis. Es gelingt ihm, die komplexe Welt der Digitalisierung mit einfachen Worten für alle verständlich zu machen. Sanjay Sauldie fasziniert seine Zuhörer mit seiner Bildsprache und ermutigt sie, die wertvollen Tipps sofort in die Praxis umzusetzen - eine echte Bereicherung für jede Veranstaltung!

E-Mail: admin@sauldie.org

Web: https://sauldie.org

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