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Digitale Disruption und Transformation in der Versicherungsbranche: Teil 24: Einige Erfolgsfaktoren für die Disruption in der Versicherungsbranche

In den letzten Jahren wurden viele Digitalisierungsprojekte von Unternehmen von Experten initiiert und analysiert. Hierbei wurde ein Blick auf die europäischen, asiatischen und amerikanischen Versicherungen geworfen. Natürlich hatten die analysierten Unternehmen alle eine andere Ausgangslage und setzten ganz andere Prioritäten. Einer der Erfolgsfaktoren der Umsetzung war die kanal- und bereichsübergreifende Strategie. Versicherungen sind traditionell nach Vertriebskanälen, Sparten und Regionen aufgestellt. Das kann zu einer Art Silodenken führen, welches sich negativ auf eine Digitalisierung der Versicherungsbranche auswirkt. Nur die Unternehmen, die von Beginn an sehr konsequent alle Beteiligten der unterschiedlichsten Bereiche mit einbindet und einen damit verbundenen Wandel der Kultur fördert, schafft die Umwandlung zur digitalen Versicherung ohne Probleme. Damit das Ziel der Disruption in der Versicherungsbranche schnell erreicht wird, ist es wichtig, dass sich der Vertrieb, das Marketing und die operativen Einheiten mit den IT Bereichen von Anfang an, an einen Tisch setzen. Der Fokus sollte immer bei den Bedürfnissen des Kunden liegen. Fast in jedem Monat zeichnet sich ein ganz neuer Trend ab. Bevor sich eine Versicherung den aktuellen Trend zu Nutze macht, sollte er auch immer darüber nachdenken, welchen Nutzen er für die eigenen Kunden haben könnte.

Umso besser ein Unternehmen versteht, welche Wünsche der Kunden besonders wichtig sind, umso einfacher ist die Einschätzung eines tatsächlichen Merkwerts eines Trends. Ein weiterer wichtiger Punkt, um erfolgreich eine Digitalisierung durchzuführen ist der Portfolio Ansatz der neuen Technologien. Bei der Fülle an Innovationen fällt es vielen Unternehmen schwer, die Erfolgsaussichten einer Strategie im Vorfeld zu beurteilen. Daher ist es besonders wichtig, dass die eigenen Aktivitäten immer aus Sicht der Kunden erfolgen sollten. Mit der richtigen Strategie ist es möglich, ein Projekt so zu verändern, dass es auf dem Versicherer Markt eine gute Chance hat und das Unternehmen weit nach vorne bringt. In der Realität sieht es so aus, dass nur jedes zweite Projekt gut anläuft. Viele Projekte scheitern bereits in der Planung oder rechnet sich für das Unternehmen nicht. Entscheidend ist schließlich der Mehrwert der Kunden und nicht das Ziel des Investors.

Wer die Bedürfnisse der eigenen Kunden im Blick hat, der wird ein Portfolio schaffen können, dass sich für das Unternehmen rechnet und den Kunden viele Vorteile bietet. Trotz einer positiven Umsetzung der Digitalisierung, sollten Versicherer nicht vergessen, das System weiterhin zu prüfen und im Auge zu behalten. Im Vorfeld sollte immer auf der Basis der bisher erreichten Meilensteine, ein spürbarer Mehrwert für den Kunden vorhanden sein. Somit wird schnell durch das Planungsteam erkannt, welche internen Projekte weiterverfolgt werden sollen und welche im Sande verlaufen. Der Ansatz eines Portfolios steht immer für einen erfolgreichen Pragmatismus eines digitalen Zeitalters. Das bedeutet, dass es im Detail nicht planbar ist, ob das neue Angebot gut bei den Kunden ankommt. Gleichzeitig lässt sich auch nicht sagen, ob sich alle ausgewählten Technologien für das eigene Unternehmen wirklich umsetzen lassen. Bezüglich dieses Hintergrunds wird viel Flexibilität gefordert, sowie die Bereitschaft, die laufenden Projekte weiterhin zu hinterfragen und bei Bedarf eine Optimierung vorzunehmen. Oftmals empfiehlt es sich, die neuen Änderungen zuerst in kleinen Filialen zu testen und analysieren. Erst wenn alles wie gewünscht funktioniert, sollte das komplette Unternehmen umgestellt werden.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Entwicklung einer neuen DNA. Die Digitalisierung der Versicherung ist die Lösung für alle Kundenanforderungen und Bedürfnisse. Der grundlegende Wandel des digitalen Zeitalters, muss von jedem Mitarbeiter des Unternehmens nachvollzogen werden können. Nur so ist gewährleistet, dass er die Änderung auch bei seiner täglichen Arbeit umsetzt. Es ist also nicht nur wichtig, dass die Mitarbeiter entsprechend neu geschult werden, sondern sie müssen den Wandel auch leben und verstehen können. Es ist nicht damit getan, den Mitarbeitern der eigenen Autoversicherung eine neue Technologie zu zeigen, mit der die Kundenwünsche besser umgesetzt werden können. Vielmehr muss eine Trial and Error Mentalität geschaffen werden. Hierfür ist eine offene Informationspolitik notwendig, durch die die Mitarbeiter einen Einblick über die Notwendigkeit der Digitalisierung erhalten. Das schafft zusätzlich eine gute Basis dafür, dass sich in Zukunft eine kundenorientierte DNA bilden kann. Wer seine Versicherung zum Erfolg führen möchte, der sollte lieber heute als morgen damit beginnen. Dieser Erfolgsfaktor erscheint auf den ersten Blick etwas banal. Dabei ist es in der Praxis sehr wichtig, endlich mit der Umstrukturierung des Unternehmens zu beginnen. Es bringt nichts, wenn sich die Führungskräfte einer Versicherung Monat für Monat zusammensetzen, um die Vor- und Nachteile der Digitalisierung zu erörtern. Es ist jetzt die Zeit, die Überlegungen zur Seite zu legen und anhand der Entwicklungen auf dem Markt, mit der eigentlichen Planung der Transformation zu beginnen. Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben eines Topmanagements, eine Entscheidung über ein Projekt zu fällen und dieses dann auch zeitnah voran zu treiben. Die benötigten Überlegungen für die nächsten Schritte sollten direkt nach einer Zusammenkunft der beteiligten Abteilungen wie zum Beispiel IT erfolgen. Angesichts der Innovationsgeschwindigkeit auf dem Markt sollte eine Unternehmensstrategie niemals aus nur einem Guss kommen. Sie sollte vielmehr ein lebendiges Produkt unterschiedlicher Köpfe sein, das Schritt für Schritt optimiert und umgesetzt wird.