20 fundamentale Tipps für Ihr Marketing: Teil 025 – 027

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Was ist Ihre Nische – Haben Sie sich spezialisiert?

Viele Leute, die versuchen über das Internet Geld zu verdienen, setzen auf das Prinzip: „Je mehr ich auf meinen Webseiten anbiete, desto eher wird schon etwas dabei sein, was dem Besucher gefällt und was er dann kauft.“

Hierbei gleichen die Seiten dann oft einem großen Supermarkt, wo aus jeder Abteilung einige Produkte ins Web gestellt werden. Da gibt es dann Staubsauger neben Videorekordern und Digitalkameras neben den neuesten Herrendüften aus der Parfümerieabteilung. Leider funktioniert ein solches „Sammelsurium“ von Produkten online nur sehr selten – eher gar nicht.

Dies gelingt in der Regel nur Anbietern, die sich schon offline etabliert haben und mit dem Internet jetzt neue Wege gehen wollen. Ein Beispiel hierfür wäre die Warenhauskette „Schlecker“, die auf ihren Webseiten alles verkauft von Computerspielen bis zum neuesten Elektrogrill.

Da brauchen die Leute von Schlecker nur immer deren Webadresse in die Offline-Werbung mit hineinzunehmen (z.B. in den Prospekten und bei der Werbung in Zeitschriften) und schon haben diese auch Besucher auf Ihren Webseiten. Wenn Sie aber selbst so etwas versuchen, dann geht dies in 75% der Fälle schief (es sei denn, Sie haben sich ebenfalls bereits offline etabliert).

Was wäre denn Ihre USP, wenn Sie von allem etwas anbieten, ohne wirklich auf einem Gebiet Spezialist zu sein? Wenn ich die Wahl habe, meine neue Grafikkarte bei einem PC-Spezialisten einzukaufen oder bei einem Händler, der nicht nur Computerteile, sondern auch Versicherungen, Stereoanlagen und Reisen über seine Webseiten verkauft, dann raten Sie mal, wo ich kaufe…!

Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen, da ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Webdesigner und Suchmaschinenoptimierer eines Tages eine Anfrage bekam, ob ich nicht die Seiten von XYZKiosk.de (URL geändert) optimieren könne. Als ich mir die Seiten ansah, bekam ich einen Schreck…

Es war wirklich so etwas, wie ein „Kiosk“. Völlig unzusammenhängende Themenbereiche unter einer URL vereint. Der erste Fehler war schon gleich auf der Hauptseite, wo man von einem mit lauter Musik untermaltem FLASH-Intro begrüßt wurde.

Ich suchte den Button zum Abstellen, aber es gab keinen. Man musste dann einen weiteren Link klicken, der zur Hauptseite führte.
Dort gab es dann folgende Links:

1.) Gardinen
2.) Handys
3.) Fitness-Geräte
4.) DVDs

Nun frage ich Sie: Wie soll man eine solche Seite optimieren?

Das geht kaum, da diese Menüpunkte nun wirklich so gar nichts gemeinsam haben. Mein Vorschlag an den Interessenten war somit, die einzelnen Bereiche auf neue, jeweils für die Suchbegriffe optimierten Domains unterzubringen, damit diese thematisch eigenständig sein würden. Er scheint meinen Vorschlag irgendwie nicht so richtig verstanden zu haben oder aber er hat die Kosten gescheut, die es mit sich bringt, 4 Domains zu unterhalten… Ich habe nichts mehr von diesem Interessenten gehört.

Beim Kunden kommt es wesentlich besser an, wenn Sie sich auf ein Gebiet beschränken, wie z.B. Handys oder Computerdrucker. Sie haben es dann auch wesentlich einfacher, zielgruppengerechte Werbung zu machen und auch in den Suchmaschinen wird sich dies in besseren Platzierungen niederschlagen.

Das heißt aber nicht, dass Sie nicht mehrere dieser Spezialisten-Shops im Web aufmachen können.

Im Gegenteil: Durch das Aufkommen von Partnerprogrammen gibt es keine Beschränkungen mehr, da Sie nicht mehr selbst die Lieferung vornehmen müssen. Sie erhalten dann einfach eine Kommission von einem anderen Anbieter. Wenn Sie also merken, dass mit Ihrem eigenen Shop noch nicht voll ausgelastet sind, dann können Sie Ihr Einkommen mit solchen Affiliate-Sites noch ergänzen und vervielfachen.

Die erzielten Kommissionen werden Ihnen in der Regel 1 Monat nach den erfolgten Verkäufen gutgeschrieben. Auch wenn Sie noch keine eigenen Produkte haben, ist dies der ideale Einstieg in das Geldverdienen über das Worldwide Web!

(Auf das Geld verdienen mit Hilfe von Partnerprogrammen werde ich noch in einem meiner nächsten Ebooks eingehen… Abonnieren Sie einfach meinen Newsletter unter Powerwebmarketing.de und Sie werden als einer der Ersten erfahren, wann es rauskommt!)

Newsletter anbieten

Zurzeit gibt es kaum ein besseres Kundenbindungssystem als einen Newsletter. Wie sonst wollen Sie Ihre Interessenten und Kunden regelmäßig erreichen? Zu einer anderen Frage hatte ich ja bereits erwähnt, dass ein Newsletter eine gute Sache ist. Denn Sie können nicht unbedingt erwarten, dass die Leute Ihre Seiten bookmarken und damit hätten Sie nur eine einzige Möglichkeit, den Interessenten für Ihre Produkte zu interessieren.

Haben Sie aber erst einmal die Mail-Adresse, so ist es nicht weiter schwer, mit Ihren Interessenten und Kunden in Kontakt zu treten, da Sie ja deren Erlaubnis haben. Da es in letzter Zeit aber immer schwerer geworden ist, die legitimen Mails von Spam-Mails zu unterscheiden, sollten auch Sie auf Nummer sichergehen und einen Double-Optin Anmeldeprozess anstreben. Was heißt das?

Double-Optin bedeutet nichts weiter, als das der Kunde einen weiteren Link anklicken muss, bevor er wirklich Nachrichten von Ihnen bekommen darf. Mit anderen Worten: Er bestätigt noch einmal seine Absicht, Ihren Newsletter zu abonnieren. Dies ist wichtig, damit nicht wahllos Mail-Adressen von wildfremden Leuten in Ihr Anmeldeformular eingetragen werden können, die Sie dann des Versendens von Spam beschuldigen können.

Und sich da wieder rauszureden, kann sehr schwer werden. Die meisten Autoresponder-Skripte und Autoresponder-Dienstleister unterstützen dieses Double-Optin-Verfahren, da es ja auch diesen mehr Sicherheit bringt, denn wer möchte schon gerne mit Spam in Verbindung gebracht werden? Studien zufolge, soll inzwischen schon jede 3. Mail, die weltweit verschickt wird, Spam sein. Auch Viren werden hauptsächlich über Mail verbreitet. Da liegt es doch nahe, dass man nach Auswegen sucht…

Einen solchen Ausweg gibt es bereits. Er heißt: RSS und steht für „Really Simple Syndication“, was nichts weiter bedeutet, als das eigene Inhalte sehr schnell und einfach verbreitet werden können. Das System funktioniert so, dass Überschriften zu neu erstellten Inhalten auf Ihrer Website in einem Newsreader dargestellt werden können.

Diese Überschriften laden Sie im XML-Format (eine Weiterführung von HTML) auf Ihren Server hoch und andere können durch das Anklicken eines farbigen Buttons einen „Channel“ abonnieren. Also eine Seite zu einem Thema, für dass sich der Leser brennend interessiert.

Es ist zwar ein wenig Mehraufwand, da man sich zusätzlich noch ein kleines Softwareprogramm herunterladen muss, dafür ist es aber für beide Seiten sicher. Denn man muss vor Spam oder Viren keine Angst mehr haben.

Im Gegensatz zu Mail handelt es sich bei RSS um ein Pull-Verfahren, bildlich gesprochen: Der User „zieht“ sich die Inhalte selbst heraus, während bei Mail die Inhalte zum User „geschoben“ (gepusht) werden.

In naher Zukunft werden sehr viele Newsletter-Abos auch als RSS-Feeds oder Blogs angeboten.

Mail wird vielleicht irgendwann nur noch ergänzend genutzt werden, zumal es für den User viel einfacher ist, sich von einem solchen Newsletter wieder abzumelden – er löscht einfach den Channel! Vor allen Dingen aber, dass man nur noch gewünschte Nachrichten erhält, dürfte für den Benutzer den größten Anreiz darstellen, sich für diese Art der Newsübertragung zu entscheiden.

Versprechen einhalten

Wenn Sie im Verkaufsbrief/der Produktbeschreibung bestimmte Vorteile für den Kunden erwähnen und was er alles Tolles mit Ihrem Produkt anstellen kann, dann sollten Sie selbstverständlich nur solche Eigenschaften aufführen, die Ihr Produkt auch wirklich bietet. Wie oft liest man Werbebotschaften, wo einfach nur maßlos übertrieben wird.

Es ist Ihre Aufgabe dafür Sorge zu tragen, dass sich die bildhafte Werbesprache und die Realität im Gleichgewicht halten. Sagen Sie niemals
Produkteigenschaften zu, die ihr Produkt nicht auch wirklich anbietet. Sonst ist klar, dass Sie Ihre Kunden schnell wieder verlieren können. Oder schlimmer gar, die Produkte, die Ihre Kunden bereits gekauft haben, werden Ihnen als Reklamationen wieder zurückgeschickt!

Nichteinhaltung von Lieferzusagen

Auch der Bruch von Lieferzusagen ist ein absoluter Vertrauenskiller. Sagen Sie Ihrem Kunden die Lieferung in 3 Tagen zu, obwohl Sie nichts mehr auf Lager haben und Sie erst nachbestellen müssen, dann wird sich Ihr Kunde nach zuverlässigeren Lieferanten umsehen.

Das ist ja auch keinem zu verdenken, denn gerade im Internet zählt Geschwindigkeit. Wer online bestellt, will seine Ware schnell – möglichst schon am nächsten Tag.

Je besser Sie dies schaffen, desto zufriedenere Kunden haben Sie.

Diesem Prinzip bleibe auch ich selbst treu, da bei digitalen Produkten in der Regel alles direkt nach der Bezahlung zum Download bereitsteht und der Kunde somit innerhalb kürzester Zeit das Produkt nutzen kann.

Und wenn Sie merken, die Verkäufe laufen nicht so gut, dann hilft nur eines. Testen, Testen und Testen! Denn wer entscheidet darüber, bei welcher Werbeüberschrift Ihr Kunde sich zu einem Kauf entscheidet – Sie oder Ihr Kunde? Natürlich der Kunde.

Warum aber, bleiben so viele Verkäufer bei einer einmal gewählten Werbeüberschrift, auch wenn Sie irgendwann merken, dass keiner kauft? Nicht Sie selbst entscheiden, ob Sie den Nerv des Kunden mit Ihrer Werbeaussage treffen, sondern der Kunde selbst, indem er kauft oder es aber sein lässt!

Ein wichtiger Helfer bei der Erstellung von exzellenten, aussagekräftigen Werbeüberschriften, ist ein Ebook an dem ich die Wiederverkaufs- und Übersetzungsrechte erworben habe: Großartige Werbeüberschriften – Sofort! (Great Headlines – Instantly) von Robert D. Boduch.

Dieses Ebook bin ich im Begriff zu übersetzen und ich werde Sie in meinem Newsletter darüber informieren, ab wann es verfügbar ist.

Testen Sie immer wieder die wichtigsten Elemente Ihres Verkaufsbriefes!

Die Elemente, die unbedingt getestet werden sollten, sind folgende:

    1. Werbeüberschrift – Das allerwichtigste Element, dass Sie auf Ihren Seiten    testen können. Eine gute Überschrift kann Ihr Verkaufsergebnis um Tausende von EURO/Monat verbessern!
    2. Einleitungsparagraph – Wenn der erste Teil Ihres Verkaufsbriefes langweilig wirkt und den Leser nicht fesselt, wird er nicht den ganzen Text lesen und dementsprechend Ihr Produkt nicht kaufen. Erzeugen Sie Spannung!
    3. Seiten mit/ohne zusätzliche Grafiken
    4. Zusätzliche Bestelllinks weiter oben im Text
    5. Verbesserung der Garantie (z.B. 60 statt 30 Tage)
    6. Der Preis
    7. Das Angebot selbst – Fügen Sie Bonus-Produkte hinzu, die thematisch mit Ihrem Produkt zu tun haben und sehen Sie, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln. Aber übertreiben Sie es nicht. Denn, wenn Sie zu viele Produkte als kostenlose Dreingaben hinzufügen, wird sich der Kunde bald fragen, ob Ihr Hauptprodukt wirklich so toll ist, wie Sie behaupten…!

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Autor: Sanjay Sauldie

Sanjay Sauldie, geboren in Indien, aufgewachsen in Deutschland, studierte Mathematik und Informatik an der Universität zu Köln und machte seinen Master of Sciences (M.Sc.) an der Universität von Salford (Manchester, UK) über digitale Disruption und digitale Transformation (2017) und wurde bei EMERITUS (Singapur) in der MIT-Methode des Design Thinking (2018) geschult. Er ist Direktor des European Internet Marketing Institute EIMIA. Er wurde vom internationalen Weltverband der Webmaster in Los Angeles / USA mit dem Internet-Oscar „Golden Web Award“ und zweimal mit dem „Innovationspreis der Initiative Mittelstand“ ausgezeichnet und ist einer der gefragtesten europäischen Experten für Digitalisierung in Unternehmen und Gesellschaft. In seinen Vorlesungen und Seminaren zündet er ein Feuerwerk von Impulsen aus der Praxis für die Praxis. Es gelingt ihm, die komplexe Welt der Digitalisierung mit einfachen Worten für alle verständlich zu machen. Sanjay Sauldie fasziniert seine Zuhörer mit seiner Bildsprache und ermutigt sie, die wertvollen Tipps sofort in die Praxis umzusetzen - eine echte Bereicherung für jede Veranstaltung!

E-Mail: admin@sauldie.org

Web: https://sauldie.org

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