Der Begriff „Convergence in Training“ stammt aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Big Data und Automatisierung. Er wird vor allem dann verwendet, wenn es darum geht, dass ein Computer-Modell – wie zum Beispiel eine künstliche Intelligenz – durch wiederholtes Training immer genauer und zuverlässiger wird.
Wenn ein KI-Modell trainiert wird, „lernt“ es anhand vieler Datenmuster, wie es bestimmte Probleme lösen oder Vorhersagen treffen kann. Das Ziel dieses Trainings ist die sogenannte Konvergenz („convergence“). Das bedeutet, dass das Modell nach einer gewissen Zeit und vielen Trainingsrunden stabile, zuverlässige Ergebnisse liefert und sich nicht mehr stark verändert. Erst wenn das Modell konvergiert ist, kann es sinnvoll für Aufgaben in der Praxis eingesetzt werden.
Ein einfaches Beispiel: Stellen Sie sich eine Qualitätskontrolle in einer Fabrik vor, die automatisiert werden soll. Anfangs macht das KI-System viele Fehler, weil es noch lernt, wann ein Produkt fehlerhaft ist und wann nicht. Nach vielen Trainingsdurchläufen mit unterschiedlichsten Produkten erkennt das System irgendwann die „Muster“ – es hat Konvergenz im Training erreicht und arbeitet jetzt zuverlässig und nahezu fehlerfrei.
Convergence in Training ist also ein entscheidender Schritt, um Automatisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz sicher und effektiv in Unternehmen einzusetzen.