Der Begriff Data Lakes ist vor allem in den Bereichen Big Data und Smart Data, Digitale Transformation sowie Künstliche Intelligenz zuhause. Ein Data Lake ist ein großer, zentraler Speicherplatz, in dem Unternehmen riesige Mengen an Daten aus verschiedenen Quellen sammeln und speichern können – und zwar ohne sie sofort zu sortieren oder zu strukturieren.
Das Besondere an Data Lakes ist, dass alle Arten von Daten abgelegt werden können – zum Beispiel Texte, Bilder, Videos oder Zahlen. Anders als bei klassischen Datenbanken, die nur geordnete Daten aufnehmen, können hier auch Rohdaten ohne vorherige Verarbeitung gespeichert werden. Das ermöglicht eine flexible Nutzung: Erst wenn die Daten tatsächlich gebraucht werden, werden sie ausgewählt und passend aufbereitet.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Einzelhändler sammelt Daten aus seinen Online-Shops, Kassen, Lieferketten und Kundenbewertungen. Im Data Lake können alle diese Daten gespeichert werden, selbst wenn sie sehr unterschiedlich aussehen. Später kann das Unternehmen gezielt Daten auswerten, um etwa das Kaufverhalten der Kunden besser zu verstehen oder Vorhersagen mit Künstlicher Intelligenz zu treffen.
Mit einem Data Lake schaffen Unternehmen also die Grundlage, um große Datenmengen sinnvoll zu analysieren und daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.