Digital Health ist ein Begriff aus den Kategorien Digitale Transformation, Big Data und Smart Data sowie Künstliche Intelligenz. Er beschreibt, wie moderne Technologien das Gesundheitswesen verändern. Im Mittelpunkt steht die Nutzung digitaler Lösungen, um die Gesundheit von Menschen zu verbessern, Krankheiten besser zu erkennen und die medizinische Betreuung effizienter zu gestalten.
Einfach gesagt: Digital Health umfasst beispielsweise Gesundheits-Apps auf dem Smartphone, per Videogespräch erreichbare Ärztinnen und Ärzte oder digitale Patientenakten, die einen schnellen und sicheren Informationsaustausch zwischen Praxen und Kliniken ermöglichen. Auch smarte Fitnessarmbänder, die Herzfrequenz und Schlafverhalten messen, gehören dazu. Die gesammelten Daten werden dabei oft mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz analysiert, um individuelle Gesundheitstipps zu geben oder frühzeitig vor Risiken zu warnen.
Ein anschauliches Beispiel: Eine Diabetikerin nutzt eine App, die ihre Blutzuckerwerte automatisch auswertet und Tipps zur Ernährung gibt. Die Ergebnisse teilt sie direkt digital mit ihrem Arzt. So kann dieser gezielt Anpassungen an der Behandlung vornehmen – ohne dass die Patientin extra in die Praxis kommen muss. Das zeigt, wie Digital Health das Leben erleichtert und die medizinische Versorgung verbessert.