Der Begriff Digital Maturity Model stammt aus den Bereichen Digitale Transformation, Digital Leadership und Industrie 4.0. Er beschreibt ein Bewertungsmodell, das Unternehmen hilft, den Stand ihrer digitalen Entwicklung zu beurteilen. Das Digital Maturity Model zeigt, wie weit ein Unternehmen bei der Einführung digitaler Technologien und neuer Arbeitsweisen ist – vom Anfänger bis zum digitalen Vorreiter.
Das Modell besteht meist aus mehreren Stufen. Jede Stufe stellt bestimmte Merkmale dar, zum Beispiel wie Prozesse digitalisiert sind, ob Daten sicher verwendet werden oder wie flexibel Teams auf Veränderungen reagieren. So können Unternehmen gezielt erkennen, wo sie stehen und welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Ein einfaches Beispiel: Ein traditioneller Maschinenbauer digitalisiert seine Produktionsplanung. Mit einem Digital Maturity Model kann er herausfinden, ob er bereits effizient und vernetzt arbeitet oder ob noch Optimierungsbedarf besteht, etwa bei der Nutzung von Echtzeitdaten.
Das Digital Maturity Model ist somit eine praktische Orientierungshilfe und ermöglicht es Unternehmen, ihren digitalen Fortschritt messbar und planbar zu gestalten.