Innovation durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit fördern
Eine erfolgreiche Innovationsstrategie verlangt, dass frische Impulse nicht isoliert entstehen. Viele Unternehmen berichten, dass ihnen die größte Herausforderung darin besteht, Ideen und neue Technologien gewinnbringend über verschiedene Abteilungen hinweg zu übertragen. Dabei ermöglichen funktionsübergreifende Ansätze, Synergien zu nutzen und die Effektivität von Innovationen insgesamt zu steigern. Gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Wissenstransfer und gegenseitige Inspiration sind zentrale Aspekte, die oft zu nachhaltigen Verbesserungen führen.
Zum Beispiel kann ein Fertigungsunternehmen, das eine automatisierte Lösung für die Produktionsstraße entwickelt hat, diese Technologie skalieren, indem es weitere Abteilungen wie Lagerlogistik oder Qualitätskontrolle integriert. So profitiert nicht nur die zentrale Produktion, sondern auch andere Bereiche erhalten durch smarte Vernetzung einen Effizienzschub. Auch die Marketingabteilung könnte auf diese Weise frühzeitig Daten nutzen, um Markteinführungen präziser zu planen. Die Erfahrung zeigt, dass solche Vernetzungen häufig neue Handlungsfelder eröffnen, die vorher nicht erkennbar waren.
Ein weiteres Beispiel findet sich in Finanzdienstleistungsunternehmen. Dort werden innovative Algorithmen für Risikoabschätzungen nicht nur in der Risikobewertung angewendet, sondern auch für die Kundenberatung und das Portfoliomanagement. Dadurch entstehen ganzheitliche Strategien, die besser den dynamischen Marktanforderungen gerecht werden. Dies verdeutlicht, dass eine gezielte weitere Nutzung von Ideen in anderen Abteilungen die Innovationskraft maßgeblich verstärkt.
KIROI BEST PRACTICE beim Unternehmen XYZ (Name geändert aufgrund von NDA-Vertrag) In diesem Beispiel hat ein Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie neue KI-basierte Analysen, die ursprünglich für die Lieferkette entwickelt wurden, auf den Bereich Kundenservice ausgeweitet. Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse halfen, Serviceprozesse zu optimieren und die Kundenzufriedenheit signifikant zu steigern. Dabei wurde klar, dass der Schritt über die Abteilungsgrenzen hinweg erst den vollen Mehrwert der Innovation ermöglichte.
Die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Innovationsstrategie
Künstliche Intelligenz wirkt heute oft als Katalysator für Innovationen, weil sie datengetriebene Ansätze ermöglicht, die in klassischen Prozessen so nicht realisierbar wären. Neben der Automatisierung kann KI helfen, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Muster frühzeitig zu erkennen oder Prozesse dynamisch anzupassen. Allerdings zeigt sich auch, dass in Unternehmen die Hürden vor allem im kulturellen Wandel und in der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit liegen.
So kommen Unternehmen häufig mit Fragen darauf zu, wie sie KI effizient in bisher wenig vernetzte Abteilungen bringen oder wie die neuen Lösungen bei den Mitarbeitenden angenommen werden. Ein Begleitprozess, in dem die Bedarfe aller Bereiche berücksichtigt und abgestimmt werden, unterstützt hier nachhaltig. Häufig berichten Klient:innen, dass genau diese Moderation und ein strukturierter, aber flexibler Implementierungsfahrplan entscheidend für den Erfolg ist. Die Innovationsstrategie gewinnt dadurch an Robustheit und Akzeptanz.
Ein Medienunternehmen nutzt beispielsweise KI, um Inhalte zu analysieren und Nutzerpräferenzen besser zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen dann nicht nur in die redaktionelle Planung ein, sondern auch in Werbung und Vertriebsstrategien. Dieses abteilungsübergreifende Zusammenwirken erhöht die Trefferquote bei der Zielgruppenansprache und wirkt sich unmittelbar auf den wirtschaftlichen Erfolg aus.
KIROI BEST PRACTICE beim Unternehmen ABC (Name geändert aufgrund von NDA-Vertrag) Ein weiterer Anwendungsfall stammt aus dem Bereich Maschinenbau, wo KI-gestützte Wartungsprognosen ursprünglich die Instandhaltung verbessern sollten. Nach der erfolgreichen Einführung wurde diese Technik in die Entwicklungsabteilung übertragen. Dort half die Datenanalyse, neue Produktdesigns gezielter zu optimieren und Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen, was Innovationszyklen beschleunigte.
Impulsgeber für nachhaltige Veränderungen in Organisationen
Die Strategien für Innovation profitieren von einem ganzheitlichen Blick auf das Unternehmen. Wer abteilungsübergreifend denkt, wird feststellen, dass bekannte Herausforderungen in einem Bereich durch Lösungen aus einem anderen leichter gelöst werden können. Zudem erhöht sich die Motivation der Mitarbeitenden, wenn sie Teil eines größeren Innovationsprozesses sind und konkrete Fortschritte sehen.
In der Praxis bedeutet das, dass das Innovationsmanagement Teams und Abteilungen nutzt, die sich sonst wenig austauschen, und ihnen Raum für gemeinsame Ideenentwicklung gibt. So entstehend neue Impulse, die oft aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven resultieren. Beispielsweise liefert die IT-Abteilung wertvolle Erkenntnisse, die für die Prozessoptimierung in der Produktion hilfreich sind – oder vertriebliche Erfahrungen helfen beim Design von Dienstleistungskonzepten.
KIROI BEST PRACTICE beim Unternehmen DEF (Name geändert aufgrund von NDA-Vertrag) In einem Dienstleistungsunternehmen wurde ein interdisziplinär zusammengesetztes Team gebildet, das regelmäßig abteilungsübergreifende Innovationsworkshops veranstaltete. Aus diesen Workshops resultierten mehrere Prozessinnovationen, die die Servicequalität verbesserten und gleichzeitig Kosten senkten. Die Einbindung verschiedenster Fachabteilungen war ausschlaggebend für den Erfolg.
Meine Analyse
Um eine wirkungsvolle Innovationsstrategie zu realisieren, ist es zentral, die Gewinnung und Verteilung von Ideen innerhalb des Unternehmens gezielt zu steuern. Die Herausforderung besteht darin, Einzelinnovationen nicht nur dort einzusetzen, wo sie entstehen. Vielmehr sollten Unternehmen systematisch prüfen, inwiefern Technologien oder Erkenntnisse auch in anderen Abteilungen Vorteile bringen. Das fördert nicht nur den effizienten Ressourceneinsatz, sondern erhöht auch die Akzeptanz und Wirkung von Neuerungen. Die begleitende Unterstützung durch ein strukturiertes Coaching im Bereich Künstliche Intelligenz und Innovationsmanagement kann dabei helfen, interne Barrieren abzubauen und Impulse zu setzen, die zu nachhaltigen Veränderungen führen. Häufig berichten Klient:innen von einem erhöhten Innovationsgrad und mehr Dynamik durch solche integrativen Ansätze.
Weiterführende Links aus dem obigen Text:
[1] KIROI Schritt 7: Ideen für andere Abteilungen – Abteilungsübergreifende KI-Nutzung fördern
[4] Schritt 7 der KIROI-Strategie: Praxisbeispiele
[7] Einführung in die Künstliche Intelligenz nach den Anforderungen des EU AI Acts
Für mehr Informationen und bei Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zum Thema auf oder lesen Sie weitere Blog-Beiträge zum Thema Künstliche Intelligenz Blog hier.