Der Begriff „Learning Representation“ ist vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz, Big Data und Smart Data sowie Automatisierung zuhause. Gemeint ist damit, wie eine Maschine – zum Beispiel ein Computerprogramm – Daten so darstellt, dass sie daraus lernen kann. Die Maschine versucht, wichtige Muster und Zusammenhänge in den Daten selbstständig zu erkennen.
Stellen Sie sich vor, Sie möchten einem Computer beibringen, verschiedene Früchte anhand von Bildern zu unterscheiden. Die „Learning Representation“ sorgt dafür, dass das Programm erkennt: Eine Banane ist krumm und gelb, ein Apfel rund und rot oder grün. Das Programm verarbeitet die Bilder so, dass diese Unterschiede klar hervorstechen.
Je besser diese Darstellung, desto leichter kann das System „lernen“ – also zum Beispiel neue Fotos richtig zuordnen, ohne jedes Bild bereits gesehen zu haben. Das ist wichtig, weil bei Big Data riesige Mengen an Daten in kurzer Zeit sinnvoll genutzt werden müssen.
Learning Representation spielt somit eine Schlüsselrolle, um aus Daten Wissen zu gewinnen und automatisierte Entscheidungen zu treffen. Sie bildet die Grundlage vieler moderner Anwendungen, etwa bei Sprache- oder Bilderkennung, in der Automatisierung von Prozessen oder bei Empfehlungen im Online-Shopping.