Supervised Learning gehört zum Bereich Künstliche Intelligenz, Big Data und Smart Data sowie zur Digitalen Transformation. Es bezeichnet eine Methode des maschinellen Lernens, bei der Computer aus vorhandenen, bereits klassifizierten Daten lernen.
Stellen Sie sich vor, Sie möchten einem Computer beibringen, zwischen Katzen- und Hundefotos zu unterscheiden. Dafür zeigen Sie ihm viele Bilder, die als „Katze“ oder „Hund“ beschriftet sind. Der Computer sucht in diesen Beispielen nach Mustern – etwa an den Ohren, der Schnauze oder der Fellstruktur. Sobald genügend Beispiele verarbeitet wurden, kann er selbstständig neue, unbekannte Bilder zuordnen.
Supervised Learning wird im Alltag oft genutzt, zum Beispiel bei der automatischen Erkennung von Spam-Mails, in Empfehlungen von Online-Shops oder beim Erkennen von Betrugsmustern im Finanzbereich.
Die Vorteile: Der Computer kann mit diesem Ansatz viele Aufgaben übernehmen, bei denen Regeln schwer zu definieren sind – er lernt sie einfach aus der Erfahrung mit bestehenden Daten. Supervised Learning ist damit ein grundlegender Baustein moderner Anwendungen innerhalb der digitalen Transformation und künstlichen Intelligenz.