Der Begriff FinOps (Financial Operations) ist vor allem in den Bereichen Digitale Transformation, Big Data und Smart Data sowie eCommerce und Digitaler Handel zuhause. Er beschreibt einen modernen Ansatz, wie Unternehmen ihre Kosten und Ausgaben für digitale Dienstleistungen – vor allem für die Cloud – besser steuern und optimieren können.
Statt dass nur die IT oder die Buchhaltung für Ausgaben verantwortlich sind, arbeiten bei FinOps mehrere Abteilungen zusammen: IT, Einkauf und Finanzen tauschen sich aus, um gemeinsam Geld zu sparen und Ressourcen effizienter zu nutzen. Besonders wichtig ist das für Unternehmen, die viele Daten verarbeiten oder ihre Produkte und Services online anbieten und dafür flexibel Rechenleistung aus der Cloud einkaufen.
Ein anschauliches Beispiel: Ein Online-Shop nutzt täglich große Mengen Speicherplatz in der Cloud. Durch FinOps behalten die Verantwortlichen genau im Blick, wie viel sie für den Speicher bezahlen, wo sie sparen können und welche Abos vielleicht überflüssig sind. So wird nicht nur die Qualität des Angebots verbessert, sondern auch die Kosten werden unter Kontrolle gehalten. Kurz gesagt: FinOps hilft Unternehmen, das Beste aus ihrer digitalen Infrastruktur herauszuholen und Kosten transparent zu machen.