Der Begriff Nanomaterialien ist vor allem in den Bereichen Nanotechnologie, Nachhaltigkeit und Umwelt 4.0 sowie Industrie und Fabrik 4.0 zuhause. Nanomaterialien sind winzige Materialien, deren Bausteine kleiner als 100 Nanometer sind – das entspricht etwa einem Tausendstel des Durchmessers eines menschlichen Haares.
Durch ihre geringe Größe besitzen Nanomaterialien einzigartige Eigenschaften, die sie in vielen Branchen attraktiv machen. So können sie zum Beispiel härter, leichter oder leitfähiger sein als herkömmliche Materialien. Ein anschauliches Beispiel: In der Autoindustrie werden Nanomaterialien genutzt, um Lacke zu entwickeln, die kratzfester und schmutzabweisend sind. Dadurch bleiben Autos länger sauber und müssen seltener gewaschen werden – das spart Wasser und Reinigungsmittel, was die Umwelt entlastet.
Auch in der Medizin werden Nanomaterialien eingesetzt, etwa für besonders wirksame Medikamente, die gezielt im Körper wirken, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen. Im Großen und Ganzen helfen Nanomaterialien also dabei, innovative Produkte zu schaffen, die uns das Leben leichter machen und zugleich nachhaltiger sind.