Der Begriff Online-Partizipation ist vor allem in den Bereichen Digitale Gesellschaft, Digitale Transformation und Digital Leadership zuhause. Er beschreibt die Möglichkeit, sich über digitale Kanäle aktiv an Entscheidungsprozessen, Diskussionen oder Projekten zu beteiligen – egal, ob privat, im Unternehmen oder im öffentlichen Leben. Dabei geht es oft um die Beteiligung an Umfragen, Mitbestimmung an politischen Entscheidungen oder die Mitarbeit an gemeinschaftlichen Ideen im Netz.
Ein anschauliches Beispiel für Online-Partizipation ist die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an einer Online-Abstimmung zur Umgestaltung eines Stadtparks. Über ein spezielles Portal können die Menschen ihre Vorschläge einreichen oder für ihre Lieblingsideen abstimmen. So werden viele Perspektiven einbezogen, ohne dass alle persönlich vor Ort sein müssen.
Online-Partizipation macht Entscheidungsprozesse transparenter und zugänglicher. Sie spart Zeit, fördert Innovation und stärkt das Gemeinschaftsgefühl – nicht nur in Städten, sondern auch in Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden mit digitalen Tools in wichtige Projekte einbinden möchten. So wächst das Vertrauen und die Identifikation mit getroffenen Entscheidungen.