Der Begriff Peer-to-Peer (P2P) ist besonders relevant in den Bereichen Blockchain, Digitale Marktplätze und Crowdfunding und Finanzen.
Peer-to-Peer bezeichnet eine direkte Verbindung zwischen zwei oder mehr Teilnehmern, ohne dass ein Vermittler wie eine Bank, Firma oder Plattform zwischengeschaltet ist. Stattdessen tauschen die Beteiligten Daten, Dienste oder Geld direkt miteinander aus. Dieser Ansatz wird immer beliebter, weil er oft schneller, kostengünstiger und transparenter ist.
Ein anschauliches Beispiel aus dem Finanzbereich ist P2P-Lending, auch bekannt als Kreditvergabe von Privat zu Privat. Hier können Menschen online direkt anderen Personen Geld leihen – ohne Zwischenhändler. Das sorgt dafür, dass beide Parteien von besseren Konditionen profitieren können: Kreditnehmer zahlen oft weniger Zinsen, Geldgeber erhalten hingegen höhere Renditen als bei klassischen Sparanlagen.
Im Bereich Blockchain läuft P2P ganz ähnlich: Wer etwa mit Kryptowährungen wie Bitcoin zahlt, schickt das Geld direkt an eine andere Person, ganz ohne Bank. Der Vorteil: Transaktionen werden schneller abgewickelt und es fallen weniger Gebühren an. Peer-to-Peer-Anwendungen sorgen so für mehr Unabhängigkeit und Flexibilität im digitalen Zeitalter.