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Politikmarketing: Teil 06: Historisches Wahlkampfmanagement: Was Sie aus der Geschichte lernen können

Politik ist so alt, wie die menschliche Gesellschaft selbst. An den Anfängen gab es noch keine Krise der Demokratie, da es die Demokratie noch nicht gab – Anführer war immer der klügste und stärkste einer Gruppe von Menschen. Die Krise der Demokratie wurde bald jedoch zu einer Krise der Politik, denn die neu aufkommenden Gedanken veränderten das Bild der Politik nachhaltig. Mit dem Aufkommen der Demokratie kam auch das Wahlkampfmanagement und die politische Werbung – politisches Marketing im Internet ist lediglich die moderne Fortsetzung hiervon.

Der erste schriftliche Beleg für Wahlkampfmanagement stammt aus dem Jahr 63 v. Chr. und beschreibt die Kandidatur von Marcus Tullius Cicero für das Amt eines römischen Konsuln. Bereits hier ist klar ausformuliert, wie Politikmarketing und gutes Wahlkampfmanagement aussehen müssen. Die Zusammenfassung lautet: Freunde, Zielgruppen, Beliebtheit und Präsenz. Im Wahlkampfmanagement sind Freunde jedoch nicht die Menschen, mit denen Sie in Ihrer Freizeit einen Kaffee trinken würden, sondern diejenigen, die Sie als Unterstützer für Ihr Politikmarketing gewinnen können.

Dabei handelt es sich um Personen, die Ihnen noch einen Gefallen schulden, den Sie nun einfordern können, oder solche, die Sie durch Gefälligkeiten für sich gewinnen können und daraufhin um Unterstützung bitten zu können. Diese alten und neu gewonnenen Freunde müssen Sie mit Aufgaben betrauen, welche Sie alleine nicht bewältigen könnten – ein Beispiel heute wäre politisches Marketing im Internet, wenn Sie von Webdesign und Computern nicht viel Ahnung haben. Dieses Politikmarketing, welches für Sie betrieben wird müssen Sie jedoch immer, zumindest scheinbar, im Auge behalten, um Freunde von Feinden unterscheiden zu können.

Damals wie heute sollte jedem Politiker klar sein, dass alleine die Kandidatur ihn zu einer öffentlichen Zielscheibe für Kritik werden lässt. Zielgruppen waren früher, wie auch heute die Menschen, die sich mit dem Kandidaten identifizieren können. Dabei spielt der gesellschaftliche Hintergrund und Stand eine entscheidende Rolle, aus der Begriffe wie die gesellschaftliche Klasse entstanden sind. Bei diesen Zielgruppen, jedoch auch bei der übrigen Bevölkerung muss sich der Kandidat beliebt machen. Dies geschieht durch makelloses Verhalten, berühmte und ihrerseits beliebte Freunde, sowie umfassende Präsenz.

Sowohl Sie als Kandidat, als auch Ihre Freunde als Unterstützer für politische Werbung müssen während des Wahlkampfs allgegenwärtig sein. Indem Sie sich mit vielen Freunden umgeben, signalisieren Sie der übrigen Bevölkerung, dass Sie bereits beliebt sind. Dadurch geben Sie Kritikern wenig Angriffsfläche und gewinnen leichter Skeptiker für sich. Im Wahlkampfmanagement heute ist deshalb politisches Marketing im Internet von so großer Bedeutung. Was bei Cicero als Freunde bezeichnet wurde, heißt in unserem Zeitalter, in dem politisches Marketing im Internet so bedeutend ist, Abonnenten und Follower in sozialen Medien und während sich Politiker früher, jedoch auch heute noch, von großen Massen von Freunden umgeben mussten, heißt es heute ein positives Verhältnis von Likes zu Dislikes zu erhalten.

Auch Ihre Freunde im Wahlkampf müssen mit ihrem Beitrag für Ihre politische Werbung präsent sein und Wähler für Sie gewinnen. In den Köpfen der Allgemeinheit heißt dies: ich mag diesen Star, dieser Star mag diesen Politiker, also mag ich diesen Politiker ebenfalls. Dadurch vernetzt sich Ihr politisches Marketing im Internet sehr flächendeckend und wirbt viel mehr Wähler an.